Alle Weblogeinträge
Bredenbach schrieb am 16.04.2020 um 20:49 Uhr
samstags zwischen Ostern und Pfingsten: 10:30-11:00 „Orgelmusik to go…“
Weblog: Aktuelles
Schon Dieterich Buxtehude, Organist an der Ratskirche zu St. Marien in Lübeck spielte für die Kaufleute Orgelmusik zur „Zeit=Kürtzung“ bevor sie zur Lübecker Börse gingen, um ihren Geschäften nachzugehen.
Ähnliches haben nun die drei Organisten der Stiftskirche Tübingen mit „Orgelmusik to go…“ vor: während der samstäglichen Marktzeit eine halbe Stunde lang Orgelmusik aus der Stiftskirche heraus, die dank der geöffneten Fenster auf den Holzmarkt schallen wird. Die Stiftskirche, die ansonsten tagsüber geöffnet ist, wird in dieser Zeit geschlossen sein, auf dass gar niemand diese Musik in der Kirche hören kann, sondern nur außerhalb zur „Zeit=Kürtzung“ beim samstäglichen Marktbesuch.
An diesem Samstag, den 18. April 2020 spielt Ingo Bredenbach von 10.30 bis 11.00 Uhr an der großen Stiftskirchenorgel Werke von Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn sowie eine eigene Improvisation zum Osterchoral „Christ ist erstanden“.
YalaPierenkemper schrieb am 16.04.2020 um 12:52 Uhr
Kultur- und Hilfsangebote während der Corona-Krise
Weblog: Neues am LTT
… ein Theater ohne Menschen ist ein furchtbar trister Anblick …
Liebes Publikum,
zu allererst wünschen wir Ihnen Gesundheit, viel Ausdauer und Kraft, um durch diese verrückte Zeit zu kommen. Für viele von Ihnen hat sich sicherlich der gesamte Arbeitsalltag geändert: die Wege zu kommunizieren, die Inhalte, der Modus.
Nennen wir die Situation, in der wir uns befinden, eine Überbrückungsphase! In dieser Phase können wir auch viel machen.
Was genau wir machen, um Ihnen ganz direkt zu Helfen oder aber um Ihnen die Kultur auf den heimischen Monitor zu bringen, sei hier zusammengefasst.
Stiftskirche_Tuebingen schrieb am 16.04.2020 um 09:20 Uhr
Grüße aus der Stiftskirche Tübingen, Folge 8
Weblog: Aktuelles
Noch einmal - die Kanzel der Stiftskirche
lavaligiadicartone schrieb am 15.04.2020 um 22:25 Uhr
GIANCARLA E DITE DELLA VALIGIA DI CARTONE INTERVISTANO LAURA DIMITRI
Weblog: La valigia di Cartone Weblog/Artikel
LAURA UNA DONNA SOCIEVOLE E MOLTO ALTRUISTA NELLA VITA
lavaligiadicartone schrieb am 15.04.2020 um 22:06 Uhr
GIANCARLA E DITE DELLA VALIGIA DI CARTONE INTERVISTANO MISTERSIRO
Weblog: La valigia di Cartone Weblog/Artikel
SIMPATICISSIMO ARTISTA ... MISTERSIRO MOLTO DINAMICO
lavaligiadicartone schrieb am 15.04.2020 um 21:29 Uhr
GIANCARLA E DITE DELLA VALIGIA DI CARTONE INTERVISTANO MARCO E MARTA FERRADINI
Weblog: La valigia di Cartone Weblog/Artikel
ABBIAMO CHIACCHERATO CON MARCO E MARTA FERRADINI, PADRE E FIGLIA CON UNA GRANDE INTESA MUSICALE
Bredenbach schrieb am 15.04.2020 um 17:51 Uhr
MOTETTE geht weiter: vom Kirchturm für Sie zu Hause
Weblog: Aktuelles
Die samstägliche Motette muss derzeit in ihrem gewohnten Rahmen in der Stiftskirche und mit dem Kommen ihrer Besuchern pausieren, jetzt aber kommt die Motette zu ihren Besuchern. So soll bis auf Weiteres samstags um 20 Uhr eine 20minütige Motette vom Turm der Stiftskirche Tübingen erklingen. An diesem Samstag, 18. April 2020 spielt Johannes Popp (Trompete solo). Zum Zuhören von zu Hause auf dem Balkon oder am Fenster wird eingeladen. Es wird dringend gebeten, nicht zur Stiftskirche zu kommen!
Uzee schrieb am 15.04.2020 um 12:26 Uhr
Links, Tipps & Online-Veranstaltungen in Zeiten von Corona
Weblog: Resonanz Con(tra)sens Weblog/Artikel
Hier findet ihr Links zu nützlichen Seiten, auf denen das akutelle politische und gesellschaftliche Geschehen von links und unten beobachtet wird!
jamclub schrieb am 15.04.2020 um 07:26 Uhr
Abendseminar: Stimm-Technik am Mittwoch, 15. April
Weblog: jamclubs Weblog
Ist die Stimme beansprucht durch viele Telefonate und Videokonferenzen?
Wie schone ich meine Stimme, wie erhalte ich meine Stimme auch unter starker Belastung? Im Abendseminar gibt jamclub Gesangsdozent Andrea Dell Arpa wertvolle Tipps, nicht nur für Vocalisten, sondern auch für Sprecherinnen und Redner. 18 - 19:30 Uhr. Die Teilnahme ist kostenlos, Anmeldung bitte per Email an info@jamclub.de Wir freuen uns auf Sie / auf euch!
franzK_Marketing schrieb am 14.04.2020 um 16:48 Uhr
#LeaveNoOneBehind
Weblog: Weblog
In der Coronakrise geht ein Zitat von unbekannt durch die Sozialen Medien: »If you think artists are useless, try to spend you quarantine without music, books and poems, movies or paintings.«
Hinter den Kulissen im franz.K beschäftigt uns dieser Satz. Natürlich nicht nur wegen der sogenannten Coronakrise, sondern weil es unsere Überzeugung ist, dass Kunst und Kultur wichtige Bestandteilesind, unbezahlbare, unmessbare Werte in unserer Gesellschaft und der aller anderen – weil sie die gesellschaftlichen Entwicklungen reflektieren. Als Beispiel in der Kunst sei das Hochzeitsporträt von Frank Hals genannt, auf dem zwei Menschen ganz harmlos nebeneinander sitzen. In der damaligen Zeit galt dies aber als anstößig, denn Paare wurden immer einzeln und in zwei von sich weg zeigenden Bildern dargestellt. Zusammen
auf einem Gemälde galt als höchst unsittlich.
Aus heutiger Sicht ist so etwas nicht mehr vorstellbar. Somit ist dieses Werk, aber eben auch nur in der Kontextualisierung seiner Zeit, ein Beispiel dafür, was als sittlich galt und was nicht. Was zeitgeschichtlich um die Künstlerinnen und Künstler herum passiert, wird also in Kunst und in Kultur verarbeitet, kreativ umgesetzt, reflektiert und kritisch betrachtet. Auch zeigen Kunst und Kultur oft in die Zukunft. Sie bilden Meinungen, sie tragen durch Emotionen, sie verbinden Menschen.
Ein konkretes Beispiel dazu aus dem franz.K ist das alljährliche inter:Komm!
Open Air. Die Intention dabei ist von dem Gedanken getragen, Musik als universelle Sprache zu verstehen. Die alten musikalischen Traditionen der verschiedene Kulturen mit neuen musikalischen Ansätzen zu mischen, um dann etwas Neues zu kreieren und zu entdecken. Das Fest ist uns daher ein wichtiges. Ein Grund unserer Arbeit, der stetige Antrieb und Motor, sich die Nächte, Wochenenden sowie Feiertage um die Ohren zu schlagen. Nun aber wackelt unser Sommerprogramm und damit auch das inter:Komm!.
In Zeiten von Corona geht es ja allen so, wir alle schweben im luftleeren Raum und hoffen, dass es bald besser wird. Dass »wir« durchkommen, es finanziell überstehen und irgendwann alles wieder gut wird.
Doch wird alles wieder für alle gut?
Unabhängig davon, dass die Sorgen groß sind, dass die kulturelle Vielfalt nach dieser Krise zusammengestampft wurde und nur die großen Häuser überleben, also die, die entweder sowieso etabliert sind, oder die, die am meisten Geld haben. Machen wir uns auch Sorgen um die Demokratisierung der Kultur – um die Möglichkeiten der freien Meinungsäußerung. Beispielhaft an der Darstellung zweier Personen auf einem Bild, was heutzutage vielleicht bald wieder als anstößig gilt.
Die freien Gedanken, die freie Meinung und die Freiheit der Menschen ist wichtig für jegliche kulturelle Auseinandersetzung mit und gerade in Zeiten der Unfreiheit.
Kunst und Kultur sind somit ein unverzichtbarer Teil einer jeden Gesellschaft, jede(r) sollte Zugang dazu haben und niemand zurückgelassen werden. Weder finanziell noch emotional. Würden heute hier Künstlerinnen und Künstler auftreten und würden wir unser inter:Komm! veranstalten ... Wir sind uns sicher, sie würden das Wort ergreifen für die Geflüchteten von Moria und würden dem dicht gedrängten Publikum zurufen: LeaveNoOneBehind -in unserer aller Corona-Zeit.
Die letzten Aktionen



