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Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:55 Uhr
Die Braut von Messina, 03.12.2009
Weblog: Theater Tester
Oliver Zahn, Regieassistent
Die Braut von Messina
Auch wenn „Die Braut von Messina“ zum weniger bekannten Teil seines dramatischen Werks gehört, muss über den Autor im letzten Monat des Schillerjahrs 2009 wahrscheinlich nicht mehr viel gesagt werden. Die zeitgenössische Inszenierung des Tübinger Zimmertheaters bedarf dagegen einer kurzen Erklärung: Regisseur und Intendant Christian Schäfer verschiebt die Handlung des Stücks ins Zeitgenössische, so dass im sizilianischen Messina des 21. Jahrhunderts zwei verfeindete Sprösslinge einer Mafia-Familie miteinander in der Fehde liegen – komplett mit öligen Haaren, Anzügen und Automatikpistolen.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:55 Uhr
Die Braut von Messina, 20.11.2009
Weblog: Theater Tester
Stefan Gratza
„Die Braut von Messina“! Oder ist die „Braut“ nicht doch eher Schwester als Braut? Vielleicht Entführte? Und Tochter? Schließlich sogar Braut zweier Männer und deren Schwester in unitas? Schillers Trauerspiel überfrachtet die titelgebende „Braut“, Beatrice, geradezu mit widersprüchlichen Funktionen. Überhaupt bewegt sich das Stück zwischen Polen, die nicht zum Ausgleich zu bringen sind. So bleiben auch die verfeindeten Brüder Don Manuel und Don Cesar trotz einer, durch die Mutter arrangierten, Aussöhnung letztlich getrennt. Noch mehr: Angefeuert von der Liebe zu ein und derselben Frau (die, wie sich zeigen wird, zugleich ihre Schwester ist) eskaliert der Konflikt. Don Cesar tötet seinen Bruder aus Eifersucht und nimmt sich, angesichts der nicht aufzulösenden Verstrickungen, schließlich selbst das Leben. Die Aporie gegenüber den nicht aufzulösenden Spannungen findet ihren Ausweg nur im Tod. Immer wieder stellen sich die Protagonisten bis zum Schluss die quälende Frage, ob diese Tragödie eigentlich im Schicksal oder ihrer menschliche Unzulänglichkeit wurzelt.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:54 Uhr
Die Braut von Messina, 19.11.2009
Weblog: Theater Tester
Manfred Schreiner (Mitte 60, ehem. Verw.-Angestellter)
Ein Abend im Zimmertheater. Bereits an den Wänden des Foyers regen Sprüche zum Nachdenken oder gar Zweifeln an: „Ist es das wert?“, „Ein Kuss, der alles in Frage stellt“ oder „Kennen wir alles schon?“. Nein, bestimmt nicht. Würden wir alles kennen, das Leben wäre langweilig. Also lassen wir uns ein, auf das was uns heute erwartet: Die ewig sich wiederholenden Probleme der Leidenschaft, der Macht, der Gewalt und immer wieder der Liebe. Der französische Rotwein ist gut und stimmt ein auf fast drei Stunden Eintauchen in eine Sprache, die uns nicht mehr geläufig ist, uns Menschen des 21. Jahrhunderts.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:38 Uhr
Die Braut von Messina, 11.02.2010
Weblog: Theater Tester
Frank Suppanz
Schillers „Braut von Messina“ ist ein eigenartiges Stück. Dass es deshalb noch lange kein schlechtes ist, wird in der Inszenierung des Zimmertheaters eindrucksvoll gezeigt. Sie verdichtet die eigentlich im öffentlichen Raum spielende Tragödie um die Selbstzerstörung einer Herrscherfamilie zu einem Kammerspiel.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:31 Uhr
Amphitryon
Weblog: Theater Tester
Magdalena Klupp
Amphitryon-ein Verwirrspiel in zwei Akten
Im gemütlichen Zimmertheater, das bis auf den letzten Platz (und darüber hinaus) mit Zuschauern gefüllt ist, sehe ich erwartungsvoll meinem ersten Theaterbesuch hier entgegen. Ein Lustspiel nach Molière von Heinrich von Kleist, ca. 2 ¾ h, eine Pause, viel mehr weiß ich nicht von dem anstehenden Theaterstück und bin gespannt. Und schon nimmt die Handlung ihren Lauf, im Nu befinde ich mich mitten im Geschehen und brauche einige Zeit, um zu verstehen, in welchem Verwirrspiel ich mich hier befinde.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:20 Uhr
Amphitryon, 12.01.2011
Weblog: Theater Tester
Sabine Wolf. 49. Theaterpädagogin
12.01. Amphitryon
Amphitryon, ein Lustspiel nach Moliere von Heinrich von Kleist
Der erste Anblick, als ich mit dem hereinströmenden Publikum den Gewölbekeller des Zimmertheaters betrete, der wie der Orkus selbst wirkt: Ein Pärchen, nur spärlich mit Handtüchern umwickelt, hinter einer quer durch den Raum gespannten Wäscheleine singt, mit je einer Ukulele bestückt, griechischen Sirtaki, verträumt und gleichzeitig gelangweilt. Als alle sitzen und das Licht gelöscht ist, verabschiedet sich das Liebespärchen voneinander und das Spiel beginnt.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 13:05 Uhr
Endspiel, 8.12.2010
Weblog: Theater Tester
Samuel Beckett ‘Endspiel’
Tübingen, Altes Kino Löwen, 08. Dezember 2010
‘Die Nacht, sie naht, sie ist schon da’
jamclub schrieb am 28.02.2011 um 13:58 Uhr
Presse: Musik trifft Tanztheater
Weblog: jamclubs Weblog
Artikel #tagblatt zur Performance vom vergangenen Freitag
ww_lokalmagazin schrieb am 28.02.2011 um 15:03 Uhr
Nachrichten vom Montag 28.02.2011
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