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Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:30 Uhr
Die Unterrichtsstunde, 30.04.2010
Weblog: Theater Tester
Sina Deutschländer
Benötigt man im Jahre 2010 noch Courage, Ionesco- und vor allem dieses Stück, erstmals auf den Bühnen 1951, aufzuführen? Zumindest hat es einen gewissen Kultcharakter, ist es doch in Paris im Theatre de la Huchettte seit über vierzig Jahren ohne Unterbrechung auf der Bühne Das Publikum in der Alten Anatomie am 30. April füllt schnell den überschaubaren Hörsaal, der eine hervorragende Kulisse für dieses Stück darstellt.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:28 Uhr
Robinson und Freitag, 20.03.2010
Weblog: Theater Tester
Martin Maria Strohmayer
Nach kurzen viertelstündigen Akklimatisieren geht es für mich auch schon hinunter, in die Abgeschiedenheit des Gewölbekellers im Zimmertheater, wo beim ersten Blick auf die Bühne ein großes an drei Seilen aufgespanntes schweres, weißes Leinen in der Form eines spitzzulaufenden Segels nahezu den kompletten Bühnenraum überspannt und die beiden Hauptdarsteller Moritz Peters und Endre Holéczy am Bühnenrand ein entspanntes Palaver mimen, als wären sie noch nicht im Spiel, als wären die Zuschauer noch gar nicht da.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:25 Uhr
Professor Lear, 10.02.2010
Weblog: Theater Tester
Malin Elsen und Lena Lochner
Wer liebt dich noch, wenn dich alles verlässt, was dich im Leben ausgemacht hat? Es ist diese Frage, die der ‘Jahrhundertphilosoph’ Helmut Eiger nach seiner Pensionierung noch nicht beantwortet hat. An der Figur des berühmten Emeritus inszeniert der Regisseur Christian Schäfer gleich den doppelten Verfall:
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:25 Uhr
Professor Lear, 13.03.2010
Weblog: Theater Tester
Lilo Brisslinger, Professor Lear
Braucht man zum Leben Abitur?
Ein Leben ohne Abitur – das scheint für den renommierten Professor Eiger nicht nur unwürdig sondern geradezu unvorstellbar zu sein. Doch gerade darauf hin steuert seine Nichte zu, die bei ihm und seiner Frau lebt. Punker-Style und Null-Bock-Mentalität, sie ist der krasse Kontrast zur hochstilisierten Bildungs- und Denkerikone, dem geehrten Philosophieprofessor. Doch sie wird gleichzeitig zu seinem Spiegel. Während der emeritierte Professor mit seinem Ruhestand schleichend der Demenz anheimfällt, bekommt Bildung eine neue Bedeutung. Inhaltslose Wortgebäude werden als solche entlarvt und stürzen wie Kartenhäuser in sich zusammen. Worte werden zu Wortfetzen und Sätze zu Gebilden des Zufalls. Untergang der Redekunst zugunsten der Menschlichkeit?
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:24 Uhr
Meine Preise, 27.01.2010
Weblog: Theater Tester
Tobias Dietzsch
Eine szenische Lesung sollte es also sein. Diese durfte ich besuchen um anschließend darüber zu schreiben. Das Stück hätte ich mir zugegebenermaßen nicht selbst ausgesucht. Lesung – das klingt doch eher langweilig, oder?
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:21 Uhr
Einakter, 26.12.2009
Weblog: Theater Tester
Anneliese Schreiner, 63, Verwaltungsangestellte
Die „Einakter“ von Cechov im Zimmertheater sind eine rundum gelungene Veranstaltung. Die ganze Inszenierung, die Schauspielkunst und die Kulissen lassen an Können und Kreativität nichts zu wünschen übrig. Wer dieses Stück sieht, bekommt etwas davon zu ahnen, was Schauspieler seit Jahrhunderten – oft auch in schwierigen Zeiten – Abend für Abend auf der Bühne zeigen, um die Phantasie der Zuschauer anzuregen und neue Welten, Ideen und Gedanken entstehen zu lassen.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:19 Uhr
Einakter, 23.01.2010
Weblog: Theater Tester
Valeska Krüger
Für einen kurzen Moment ist es stockfinster im ,Zimmer’. Genommen ist dem Zuschauer der Blick auf die so bunte Bühne, die schon ohne ihre Darsteller an Jahrmarkt und vergangene Zeiten erinnert. Dann ertönt künstlicher Applaus, Musik und hinter einander, jeder einzeln, betreten die vier Schauspieler den Saal – für sich genommen schon kleine Kunstwerke, Spiegelbilder aus Magie und Phantasie.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:18 Uhr
Einakter, 25.03.2010
Weblog: Theater Tester
Natalie Nosek
Senile Senioren, die ihrer Jugend nachtrauern, emanzipierte Witwen, cholerische Liebenden und entmannte Weicheier – ein durch und durch zeitgenössisches, modernes Stück!
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 17:13 Uhr
Einakter, 20. Mai
Weblog: Theater Tester
Jörg-Stephan Mohr
Das Karussell zum Mittelpunkt des Menschen
Es ist hell und die Bühne und der Zuschauerraum erleuchtet. Es hängt kein Vorhang. Geht es bereits los? –Pause. Dann kommen die Schauspieler. Nacheinander und mit Abstand – die Elemente des Stückes beginnen sich zu formieren. Und sie werden sich abwechselnd verdichten und mit steigernder Intensität der dramatischen Handlungen immer stärker den Kern des Stückes herausarbeiten und transportieren.
Zimmertheater schrieb am 03.03.2011 um 16:57 Uhr
Die Braut von Messina, 19.12.
Weblog: Theater Tester
Rudolf Reisinger
Ein Traum wird dem Vater von einem „Arabier“ (!) als die Prophezeiung des Untergangs seines Hauses ausgedeutet, sollte seine Frau ihm eine Tochter gebären. In einem anderen Traum deutet ein „Mönch“ (!) der Mutter (in allen Höhen und Tiefen präzise ausgespielt von Nicole Schneider) die Versöhnung der zerstrittenen Brüder durch die Tochter voraus.
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