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Samstag 28.12.19

Fazer

Wir setzen unsere kleine Tradition fort, zwischen Weihnachten und Neujahr ein Konzert anzubieten, das von Grenzgängern zwischen Jazz und Pop gestaltet wird. Die Münchner Formation Fazer hat sich in kurzer Zeit zu einem international gefeierten Jazz-Act gemausert. Gestartet als vorübergehendes Projekt für das Diplomkonzert des Bass-Studenten Martin Brugger, zeigte sich bald, dass die Gruppe mit zwei Schlagzeugern ein großes Potenzial versprach. Inspiriert wurde das Projekt durch den Freejazz-Saxofonisten Peter Brötzmann und seiner Kooperation mit dem portugiesischen Rock-Trio Black Bombain. Inzwischen gibt es von den Fazer-Stücken auf dem Debüt-Album „Mara“ gleich mehrere Remixe, die Jazzmusik für ein ganz neues Publikum attraktiv machen.

»Fazer reach places jazz doesn't often touch. A wonderfully absorbing return.« Clash
»Überzeugend.« Süddeutsche Zeitung

Ein Jahr nach ihrem Debut ›Mara‹ veröffentlichten Fazer im April 2019 ihr zweites Album ›Nadi‹, das in Zusammenarbeit mit dem Londoner Engineer Ben Lamdin entstanden ist. Nebst Radiosupport von Gilles Peterson und Tom Ravenscroft auf BBC6 erlangte das Quintett aus München international Aufmerksamkeit und folgte Einladungen nach Istanbul, Paris und Toronto.



Donnerstag 26.12.19

franz tanz!t

Mit rockig tanzbarer Indie-Partymucke unserer Resident-DJs



Sonntag 22.12.19

SBO - Slavko Benic´ Orkestr

SBO ist die heißeste Fusion-Band, die derzeit im deutschsprachigen Raum zu finden ist. Die neunköpfige Truppe setzt dem so angesagten leisen Jazz-Trio-Sound einen absolut unzeitgeistigen, aber fulminanten und energiegeladenen Mix aus Funk, Latin und Jazz entgegen. SBO zeigt dabei eine klare Reminiszenz an die Fusion-Bands der 80er und 90er Jahre. Vielfältigkeit ist Programm, wie schon die Debut-CD „Weniger ist nicht immer mehr“ zeigte: Songs wie „Spy Games“ versetzen einen in die Straßen von San Francisco, während man bei „Kananga“ plötzlich mitten in Havanna sitzt! Und die nagelneue CD „Manchmal immer auch nicht“ zeigt eine klare Weiterentwicklung: Stücke wie „Jab“ oder „Fin de siècle“ bieten Genremixes, die keine Überraschung auslassen – ohne den Jazzwurzeln untreu zu werden. Erstaunlich ist, dass SBO absolut nicht nach dem Herkunftsland Deutschland klingt. In den Worten des SBO-Proberaumhausmeisters: „Wenn das Jazz ist, dann ist Jazz aber cool.“



Samstag 21.12.19

Rembetiko Nacht

Nikos an der Bouzuki und Vassilis an der Gitarre und ihre Gäste spielen virtuos die Lieder über Leid, Armut, Unterdrückung, Hoffnung und Liebe, entstanden in den Hafenstädten Griechenlands und Vorderasiens an der Schwelle vom 19. zum 20. Jahrhundert.



Freitag 20.12.19

Africa Night

Mixed Music mit DJ Laibamba
Africanbeats - Reggae - Latin - HipHop



Freitag 20.12.19

Kandara Diebaté & Nomad (SEN)

Kandara Diebaté verbindet traditionelle Lieder der Griots mit eigenen Songs und Werken von Nomad zu einem modernen Crossover afrikanischer und afrokaribischer Rythmen, der eine gelebte Einheit in Vielfalt Wirklichkeit werden lässt.
Die Band von Gitarrist, Komponist und Produzent Haddim Fibelo bringt auf ihrer Wanderung durch die Kulturen Musiker und Künstler aus Senegal, Gambia, Guinea, Mali, Kongo und Deutschland zusammen. Darunter auch eine Ikone der Mandingmusik Westafrikas, Fantamara Diabaté, mit ihrer
fantastischen Stimme - „Là tigres de manding“, wie sie in ihrer Heimat Guinea genannt wird.
Für die dramaturgische Vollendung der Live-Performance sorgt Bamba Gueye, Percussionist, Tänzer und Choreograph aus Dakar, Preisträger des populären Tanzwettbewerbs Navajo NBA „Oscar des Vacances“ und einer der aktuell bekanntesten Künstler Senegals.



Donnerstag 19.12.19

Yasi Hofer

Entdeckt von der US-amerikanischen Gitarrenlegende Steve Vai (Zappa-Band u.v.a.m.) stand Yasi als 14-jährige erstmals auf der Bühne. Ein Jahr später begann sie (über eine Begabtenprüfung) mit dem Musikstudium. Nach drei Semestern hatte sie schon ein Stipendium in der Tasche, für die weltweit berühmteste Musikhochschule, dem Berklee College Of Music in Boston, USA.
Ihr Debüt-Album „YASI“, auf dem sie alle Stücke selbst komponiert und arrangiert hat, wurde von zahlreichen renommierten Musikfachzeitschriften ausnahmslos mit
Bestnoten zensiert. „ Ein besonderes Werk für alle Gourmets der Rock-Musik“ (Gitarre & Bass). Sie selbst wird dabei als eine der weltbesten Gitarristinnen betitelt. Auch im Internet überzeugt Yasi mit weit über 3 Millionen Clicks auf YouTube.



Donnerstag 19.12.19

Die Geister sind los!

Das Theater Sturmvogel zeigt die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens als interaktives Kindertheater, kindgerecht und modern aufbereitet. Ein besonderes Weihnachtserlebnis für Kinder ab 5 und die ganze Familie.



Mittwoch 18.12.19

Die Geister sind los!

Das Theater Sturmvogel zeigt die berühmte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens als interaktives Kindertheater, kindgerecht und modern aufbereitet. Ein besonderes Weihnachtserlebnis für Kinder ab 5 und die ganze Familie. Onkel Scrooge hat keine Lust, Weihnachten zu feiern. Seine kleine Nichte Mary will ihn zum Weihnachtsessen einladen, aber er möchte lieber sein Geld zählen. Bloß nichts abgeben, auch nicht für Menschen in Not.
Da kann es passieren, dass einen die Weihnachtsgeister besuchen. Der erste Geist zeigt ihm die weihnachtlichen Freude seiner Kindheit, der zweite, unter der tatkräftigen Mithilfe der kleinen Theatergäste, die Freude am Baumschmücken und Singen in der Gegenwart.



Montag 16.12.19

»Der marktgerechte Patient« (ABGESAGT)

Es gibt zwar bereits zahllose Berichte über skandalöse Zustände in den deutsche Krankenhäusern. Erstaunlicherweise fehlt dabei aber fast immer der Bezug auf die wesentliche Ursache dieser Zustände: Die seit 2003 verbindliche Vergütung der Krankenhäuser durch sog. Fallpauschalen (jede diagnostizierbare Krankheit hat einen fixen Preis – wer mit möglichst geringen Personal-, Sach- und Organisationskosten den Patienten optimal schnell abfertigt, macht Gewinn – wer sich auf die Patienten einlässt und Tarife zahlt, macht Verlust). Die Einführung der sog. DRGs (Diagnosis Related Groups) war der radikale Schritt zur kompromisslosen Kommerzialisierung eines Bereichs, der bis dahin vom Gedanken der Empathie und Fürsorge getragen wurde. Seither wird der Mensch dort, wo er am Verletzlichsten ist, nämlich als hilfsbedürftiger Patient, den gnadenlosen Prinzipien von Gewinn und Verlust untergeordnet.

Wir sind nicht an der Zurschaustellung von Skandalen interessiert. Uns kommt es bei der Aufdeckung von Folgen vor allem auf die Ursachen der unhaltbaren Zustände in den deutschen Krankenhäusern an. Nur so sind sie zu verändern! Deshalb nun der Film: „Der marktgerechte Patient“




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