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Donnerstag 11.06.15

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Giraffada

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Beschreibung

 


(Familien-) Drama | Frankreich/Deutschland/Italien/Palästina 2013 | 80 min | ab 12 Jahren freigegeben | Regie: Rani Massalha

„Gott schuf die Giraffe aus einem Kamel und einem Leoparden.“ Humor und Poesie - beides braucht man, um die Entbehrungen und Ungerechtigkeiten des Lebens im Westjordanland auszugleichen. Das Drama handelt vom Tierpfleger Yacine und seinem Sohn Ziad, die sich um die Giraffen eines palästinensischen Tierparks kümmern.
Bei einem Bombenangriff stirbt die einzige männliche Giraffe des Zoos,
woraufhin Rita, das übrig gebliebene, traumatisierte Weibchen, in einen
Hungerstreik tritt, dem sich Ziad anschließt.
Das verleitet Yacine zu einer kusiosen Schmuggelaktion: Zusammen
mit der französischen Reporterin Laura macht er sich auf den Weg nach
Tel Aviv, um einen Giraffenbullen aus dem dortigen Zoo zu stehlen.
Der Film zeigt ein Stück vom Glück, das sonst weder Kindern noch Tieren in dieser Region beschieden ist, zeigt auf der anderen Seite aber auch die Folgen von Besatzung und Terror, denen die Bevölkerung ausgeliefert ist.

Die Geschichte basiert auf wahren Begebenheiten, vor allem aber ist sie treffende Metapher für die Lage der Palästinenser. Die Mauer, ursprünglich zum Schutz errichtet, ist längst zum Symbol der Unterdrückung geworden. Auch Rani Massalha zeigt Szenen der Diskriminierung von israelischer Seite, doch ist klug genug, auch die Missstände auf palästinensischer Seite nicht auszusparen: Mindestens so sehr wie die Mauer behindert die alltägliche Korruption Yacines Arbeit.
Diese komplexe Thematik mutet dem jungen Zielpublikum viel zu, überfordert aber nicht. Bilder von gewaltsamen Auseinandersetzungen werden zwar nicht gezeigt, doch etwas Vorwissen über den Nahost-Konflikt hilft beim Verständnis. Wie es Massalha hier gelingt, die Ebenen von Kinder/ Jugendfilm und surreal angehauchtem Drama zusammenzubringen, ist bemerkenswert und macht aus "Giraffada" einen einfachen, aber doch tiefsinnigen Film über ein Leben in ständiger Krise.

Veranstaltungsort

Kino Atelier / Café Haag

Am Haagtor 1
72070 Tübingen

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