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Brasch - Das Singen und das Fürchten
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Land: Deutschland Jahr: 2011
freigegeben ab : 12 Jahre
Beschreibung
Am 3. November 2001 verstarb mit 56 Jahren der Dichter Thomas Brasch. Wie kaum ein anderer Schriftsteller seiner Zeit balancierte er auf einem dünnen Seil zwischen der DDR und der BRD, zwischen Geschichte und Gegenwart. Er störte und verstörte alles und jeden; niemand und nichts war vor ihm sicher, sein Lebensgefühl die Auflehnung. Zuerst widersetzte er sich der staatstragenden Vätergeneration in der DDR und dann, im anderen Teil Deutschlands, jeder Form von Autorität. "Künstler oder Krimineller", das war seine Devise. Sein Zentrum war seine Arbeit; als er nicht mehr arbeiten wollte/konnte, ging er. Nicht ganz freiwillig.
Zu denen, die Thomas Brasch vermissen, gehört der Dokumentarfilmer Christoph Rüter, aufgewachsen im Westen und langjähriger Freund bis zu seinem Tod. Ihm fehlt Thomas als der Dichter des Widerspruchs, als Erbe und Opfer des dialektischen Prinzips und als Freund. Dieser Film wird Fragen stellen, Antworten vermeiden und die Arbeit eines Dichters zeigen, der in Bildern und Sprachbildern gedacht, gefühlt, geglüht hat wie kaum ein zweiter. Seine Existenz war singulär. (Quelle: zelluloid.de)
Video
Weitere Infos zum Film:
- BRASCH - DAS LEBEN UND DAS FÜRCHTEN auf film-zeit.de
Kritiken zum Film:
- Kritiken und Pressespiegel zu BRASCH - DAS LEBEN UND DAS FÜRCHTEN auf film-zeit.de
Kategorien:
Europäischer Film » Deutschland
Genre (Film) » Dokumentarfilm
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